Hörbare Begeisterung

Gelungenes Frühjahrskonzert des Ersten Akkordeon-Orchesters Passau

Gemeinsame Zugabe: Das Stammorchester unter Leitung von Gerhard Baier und die Chorgemeinschaft Donauwald. Als Solistin (rechts) die Chorleiterin Franziska Beck. − Foto: Baier

Musik verbindet – unter diesem Motto fand das Frühjahrskonzert des Ersten Akkordeon-Orchesters Passau statt. Rund 200 Besucher konnten vom Vereinsvorsitzenden Georg Hettmann zu diesem außergewöhnlichen Konzertabend im Festsaal des Auersperg Gymnasiums begrüßt werden. Sechs musikalische Gruppierungen gestalteten das erste Konzertevent des 1. AOP im Jahr 2019 und zeigten damit auf, dass Musik keine Grenzen kennt: jung und alt musizierten zusammen, ganz unterschiedliche Musikrichtungen kamen zu Gehör und auch wurde Chormusik mit Akkordeonorchesterklängen verbunden. Dass der Verein herausragende Jugendarbeit leistet, davon zeugten die Jugendensembles: die Jüngsten, vereint im neu zusammengestellten Schülerorchester boten schmissige Popmusik: Unter der Leitung von Josef Tischler brachten die jungen Akkordeonspieler die Stücke „Vorhang auf“ und „For Everybody“ zu Gehör. Mit „Tschüss, bis bald“ verabschiedeten sich die Kids sogar mit einem kleinen Sprechgesang vom Publikum. Dies war begeistert vom Engagement und der spür- und hörbaren Begeisterung der jungen Akkordeonisten. Das recht neu formierte Jugendorchester unter der Leitung von Gerhard Koschel zählt acht Spieler, begleitet von Niklas Weinzierl am Schlagzeug. Nach einem eher besinnlichen und beruhigenden „Adagietto“ wurde das Publikum mit dem „Fluch der Karibik“ auf stürmische See entführt. Hier hatten die jungen Akkordeonisten komplizierte Rhythmen zu meistern, was ihnen hervorragend gelang. Begeistert forderte das Publikum nach einer Zugabe und wurde mit dem aktuellen Schlager „Ma Chérie“ belohnt. Vor der Pause wagte sich das Ensemble „Da Capo“ unter der Leitung von Monika Donaubauer auf die Bühne: diese Gruppierung musizierte klangvoll und harmonisch bekannte Schlager: ein Medley von Cole Porter, die ruhigere Serenade „Blauer Pavillon“ und schließlich Melodien aus Italien. Auch dieses Ensemble wurde nicht ohne Zugabe entlassen: der erstmals bereits vor 30 Jahren von diesem Orchester gespielte und sehr beliebte Dob´s Boogie. Ein besonderer Ohrenschmaus erwartete die Zuhörer dann nach der Pause mit dem diesjährigen Gastensemble, der Chorgemeinschaft Donauwald mit Dirigentin Franziska Beck. Der gemischte Chor nahm die Zuhörer mit auf eine kleine Zeitreise zu unvergessenen Hits: von Billy Joels „For the longest time“, Jonny Mercers „Moon River“ über Paul Mac Cartneys „Yesterday“ zu zwei Volksliedern. Besonders publikumswirksam war ihre Interpretation des Liedes „Auf der schwäbsche Eisenbahne“ mit den verschiedensten klanglichen Gags. Der Chor begeisterte mit seinem Klangvolumen und der Interpretation der wunderschönen Stücke. So manch ein Zuhörer konnte sich das leise Mitsummen nicht verkneifen. Gerhard Baier präsentierte mit seinem Stammorchester auch einen Querschnitt durch bekannte Melodien: Manch einer fühlte sich zurückversetzt in vergangene Fernsehzeiten mit dem „Theme from A Team“. Auch ein Stück aus dem Barock darf an so einem Konzertabend nicht fehlen – allerdings in einem anderen Gewand: die bekannte Invention a-Moll von Johann Sebastian Bach wurde zur „Tango Invention“ verwandelt. Höhepunkt war klanglich und auch emotional das „Michael Jackson Special“ mit Ausschnitten aus „Beatit“ dem„Earth Song“ und schließlich dem klanggewaltigen „Thriller“. Dass Akkordeonmusik hervorragend harmoniert mit Chorgesang zeigte das gemeinsame Projekt von Stammorchester und Chorgemeinschaft:Unter dem Dirigat von Gerhard Baier vereinten sich rund 45 Akkordeonisten und Sänger auf der Bühne zu einem eindrucksvollen Bild- und Klangerlebnis: das unvergessene und wunderschöne „Somewhere over the rainbow“ von Harold Arlen erfüllte den Festsaal des Auersperg Gymnasiums zum fulminanten Höhepunkt des Konzertabends. Fasziniert und begeistert von der Klangvereinigung der beiden Ensembles verlangte das Publikum mit lang anhaltendem Applaus nach einer Zugabe: Mit dem Titellied aus dem Film „Sister Act“ brachte Gerhard Baier mit seinem Orchester und der Chorgemeinschaft den Saal noch einmal richtig zum Kochen. – red

Musik verbindet – unter diesem Motto fand das Frühjahrskonzert des Ersten Akkordeon-Orchesters Passau statt. Rund 200 Besucher konnten vom Vereinsvorsitzenden Georg Hettmann zu diesem außergewöhnlichen Konzertabend im Festsaal des Auersperg Gymnasiums begrüßt werden. Sechs musikalische Gruppierungen gestalteten das erste Konzertevent des 1. AOP im Jahr 2019 und zeigten damit auf, dass Musik keine Grenzen kennt: jung und alt musizierten zusammen, ganz unterschiedliche Musikrichtungen kamen zu Gehör und auch wurde Chormusik mit Akkordeonorchesterklängen verbunden. Dass der Verein herausragende Jugendarbeit leistet, davon zeugten die Jugendensembles: die Jüngsten, vereint im neu zusammengestellten Schülerorchester boten schmissige Popmusik: Unter der Leitung von Josef Tischler brachten die jungen Akkordeonspieler die Stücke „Vorhang auf“ und „For Everybody“ zu Gehör. Mit „Tschüss, bis bald“ verabschiedeten sich die Kids sogar mit einem kleinen Sprechgesang vom Publikum. Dies war begeistert vom Engagement und der spür- und hörbaren Begeisterung der jungen Akkordeonisten. Das recht neu formierte Jugendorchester unter der Leitung von Gerhard Koschel zählt acht Spieler, begleitet von Niklas Weinzierl am Schlagzeug. Nach einem eher besinnlichen und beruhigenden „Adagietto“ wurde das Publikum mit dem „Fluch der Karibik“ auf stürmische See entführt. Hier hatten die jungen Akkordeonisten komplizierte Rhythmen zu meistern, was ihnen hervorragend gelang. Begeistert forderte das Publikum nach einer Zugabe und wurde mit dem aktuellen Schlager „Ma Chérie“ belohnt. Vor der Pause wagte sich das Ensemble „Da Capo“ unter der Leitung von Monika Donaubauer auf die Bühne: diese Gruppierung musizierte klangvoll und harmonisch bekannte Schlager: ein Medley von Cole Porter, die ruhigere Serenade „Blauer Pavillon“ und schließlich Melodien aus Italien. Auch dieses Ensemble wurde nicht ohne Zugabe entlassen: der erstmals bereits vor 30 Jahren von diesem Orchester gespielte und sehr beliebte Dob´s Boogie. Ein besonderer Ohrenschmaus erwartete die Zuhörer dann nach der Pause mit dem diesjährigen Gastensemble, der Chorgemeinschaft Donauwald mit Dirigentin Franziska Beck. Der gemischte Chor nahm die Zuhörer mit auf eine kleine Zeitreise zu unvergessenen Hits: von Billy Joels „For the longest time“, Jonny Mercers „Moon River“ über Paul Mac Cartneys „Yesterday“ zu zwei Volksliedern. Besonders publikumswirksam war ihre Interpretation des Liedes „Auf der schwäbsche Eisenbahne“ mit den verschiedensten klanglichen Gags. Der Chor begeisterte mit seinem Klangvolumen und der Interpretation der wunderschönen Stücke. So manch ein Zuhörer konnte sich das leise Mitsummen nicht verkneifen. Gerhard Baier präsentierte mit seinem Stammorchester auch einen Querschnitt durch bekannte Melodien: Manch einer fühlte sich zurückversetzt in vergangene Fernsehzeiten mit dem „Theme from A Team“. Auch ein Stück aus dem Barock darf an so einem Konzertabend nicht fehlen – allerdings in einem anderen Gewand: die bekannte Invention a-Moll von Johann Sebastian Bach wurde zur „Tango Invention“ verwandelt. Höhepunkt war klanglich und auch emotional das „Michael Jackson Special“ mit Ausschnitten aus „Beatit“ dem„Earth Song“ und schließlich dem klanggewaltigen „Thriller“. Dass Akkordeonmusik hervorragend harmoniert mit Chorgesang zeigte das gemeinsame Projekt von Stammorchester und Chorgemeinschaft:Unter dem Dirigat von Gerhard Baier vereinten sich rund 45 Akkordeonisten und Sänger auf der Bühne zu einem eindrucksvollen Bild- und Klangerlebnis: das unvergessene und wunderschöne „Somewhere over the rainbow“ von Harold Arlen erfüllte den Festsaal des Auersperg Gymnasiums zum fulminanten Höhepunkt des Konzertabends. Fasziniert und begeistert von der Klangvereinigung der beiden Ensembles verlangte das Publikum mit lang anhaltendem Applaus nach einer Zugabe: Mit dem Titellied aus dem Film „Sister Act“ brachte Gerhard Baier mit seinem Orchester und der Chorgemeinschaft den Saal noch einmal richtig zum Kochen. – red


Das nächste Konzertereignis des 1. AOP findet statt am 26. Mai um 10.30 Uhr im Auersperg-Gymnasium mit dem Orchester ON unter der Leitung von Gerhard Koschel.